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Aktuelle Entscheidungen

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Beschwerde Nummer 423 vom 4. August 2013

Bilder

Plakat
Auslage

Was wurde beworben?

eine besondere Veranstaltung im Kaffeehaus

Name der Ware oder Dienstleistung:

Tittenfest

Welche(r) Werbeträger(in)?

Plakat

LINK:

Name des Werbeträgers / der Werbeträgerin:

Eigenplakat im Schaufenster des "Cafe 21"

Wo wurde beworben? Ort, Adresse

1210 Wien, Angererstraße 10

Wann gesehen/gelesen/gehört? Datum, Uhrzeit

Anfang Juni 2013

Wer hat beworben? Name des werbendenden Unternehmens

Cafe 21

Beschreibung

Videos

Entscheidung der Watchgroup

Das Sujet erfüllt die Kategorien sexistische Frauen- und Männerkonzepte, sowie Sexualisierung. Für eine Veranstaltung, bei der gar nicht klar ist, worum es geht, wird mit sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmalen geworben.
Frauen werden als Sexobjekt und als verfügbare, auf ihre Brüste reduzierte Ware, dargestellt – wobei für „Brüste“ die abwertende, derbe Bezeichnung „Titten“ verwendet wird. Ebenfalls wird mit dieser Art der Darstellung suggeriert, dass Männer triebgesteuert seien und sich mit der Bewerbung von weiblichen Brüsten bzw. der Assoziation mit Sex alles verkaufen ließen. Der sexualisierte Körper der Frau dient als universell einsetzbares Werbeinstrument für ein heterosexistisches Publikum, in diesem Fall zur Bewerbung einer Veranstaltung, wobei kein sachlicher Zusammenhang zum Produkt erkennbar ist.

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