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Aktuelle Entscheidungen

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Beschwerde Nummer 587 vom 13. August 2014

Bilder

Was wurde beworben?

Besuch des Night Clubs

Name der Ware oder Dienstleistung:

?

Welche(r) Werbeträger(in)?

Plakat

LINK:

http://Schönbrunnbar.at

Name des Werbeträgers / der Werbeträgerin:

Wo wurde beworben? Ort, Adresse

an der Ecke Linzerstraße/Diesterweggasse mind.15 Plakate!!!

Wann gesehen/gelesen/gehört? Datum, Uhrzeit

in den letzten Tagen, 12.8.2014, 12h

Wer hat beworben? Name des werbendenden Unternehmens

Schönbrunnbar

Beschreibung

Zwei Bardamen in \"Berufskleidung\" mit dem großen Untertitel \"Schönbrunn\" verbinden Kultur mit Prostitution, außerdem werden Frauen für alle Passanten (Kinder, Jugendliche)entehrt - finde ich - und Sie?

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Entscheidung der Watchgroup

Sexuelle Dienstleistungen werden auf zahlreichen Plakaten im öffentlichen Raum in Wien beworben. Gemäß Kriterienkatalog ist bei der Frage, ob Werbung für sexuelle Dienstleistungen sexistisch ist, besonders darauf zu achten, ob eine unangemessene Darstellung von Körpern, Körperteilen oder Sexualität vorliegt. Bei der Beurteilung der Unangemessenheit wiederum ist besonders auf Medium, Platzierung, Umfeld und potentielle und unbeabsichtigt erreichte Personen zu achten. Beim vorliegenden Sujet werden Frauen als Sexobjekt – jung, schön, verfügbar – dargestellt. Diese Botschaft wird mittels starkem Plakataufgebot im öffentlichen Raum auf Straßen und Plätzen in Wien verbreitet. Dabei wird in Kauf genommen, dass nicht nur die interessierte Zielgruppe erreicht wird, sondern auch Personengruppen, die keinerlei Interesse an sexuellen Dienstleistungen haben. Das Sujet erfüllt die Kriterien sexistische Frauenkonzepte und unangemessene Darstellung sexueller Dienstleistungen und wurde aus diesen Gründen als sexistisch bewertet.

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