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Beschwerde Nummer 588 vom 17. August 2014

Bilder

dasselbe Modell ist auch auf der Guschlbauer-Homepage zu sehen: http://www.guschlbauer.at/

Was wurde beworben?

Schaumrollen (Konditoreierzeugnisse)

Name der Ware oder Dienstleistung:

Guschlbauer

Welche(r) Werbeträger(in)?

Lieferwagen mit Werbeaufdruck

LINK:

http://

Name des Werbeträgers / der Werbeträgerin:

Wo wurde beworben? Ort, Adresse

Lieferwagen in Sechshauser Str., 1150 Wien

Wann gesehen/gelesen/gehört? Datum, Uhrzeit

14.08.14 ca. 12:00

Wer hat beworben? Name des werbendenden Unternehmens

Guschlbauer

Beschreibung

Auf dem hinteren Teil des Lieferwagens ist eine schlanke, junge Blondine in \"kesser\" Pose zu sehen. Daneben steht der Satz \"Diese schlanke Kleine ist die meine!\" Hier wird suggeriert, dass aus der betrachtenden Perspektive über die Frau statt über Schaumrollen gesprochen wird und dass die Frau jemandem gehören könnte. Indem eine attraktive Frau abgebildet wird, soll offenbar für Konditoreierzeugnisse geworben werden. Dieser Eindruck verstärkt sich auf der seitlichen Abbildung, wo dasselbe Fotomodell lächelnd eine Schaumrolle auf einem Tablett anbietet.

Videos

Entscheidung der Watchgroup

„Die schlanke Kleine ist die meine": Wer ist da wohl gemeint? Die Schaumrolle? Das süße, zuckerrosa, schlanke, blonde Frauenwesen, das als "die meine" immer verfügbar ist?
Das Plakat, das Schaumrollen bewirbt, ist gemäß folgender Kriterien sexistisch: „Sexistische Frauenkonzepte“, „Der Körper als universal einsetzbares Werbeinstrument“ , „Gleichsetzung von Frauen mit Produkten“ und „Stereotypisierte Körperschönheitsideale“. Auf dem Sujet ist kein sachlicher Zusammenhang zu irgendeinem Produkt – auch nicht dem beworbenen – erkennbar. Es wird jedoch mittels Assoziierung der Eindruck erweckt, dass mit „die schlanke Kleine“, die neben dem Werbespruch abgebildete Frau gemeint ist, auf die jemand einen Besitzanspruch erhebt. Die Darstellung der Frau ist stereotyp – jung, schlank, blond, in rosa. Frauen werden als Garnierung eingesetzt bzw. mit der verfügbaren Ware gleichgesetzt; mittels dieser Darstellung soll das Süßwaren-Produkt verkauft werden.

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