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Aktuelle Entscheidungen

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Beschwerde Nummer 590 vom 27. August 2014

Bilder

Was wurde beworben?

EDV-Seminare

Name der Ware oder Dienstleistung:

PACK\'S AN!

Welche(r) Werbeträger(in)?

persönlich adressierte Briefpost

LINK:

http://ppedv.at/web

Name des Werbeträgers / der Werbeträgerin:

Wo wurde beworben? Ort, Adresse

Brief, Web

Wann gesehen/gelesen/gehört? Datum, Uhrzeit

26.8.2014

Wer hat beworben? Name des werbendenden Unternehmens

ppedv GmbH

Beschreibung

EDV-Schulungsfirma ppedv (großteils .de, aber auch .at-GmbH und Filiale in Wien, Märzstraße) schickte mir per Post ihr Jahresprogramm mit aufklappbarem Plakat (alà Playmate, Größe 3*A4) einer spärlich bekleideten Frau mit Beschriftung über Hüft/Genitalbereich \"Pack\'s an!\" Bild ähnlich wie auf http://ppedv.at/web die kleine Darstellung rechts unten bez. \"Kalender 2015 - Lust aufs Anpacken?\". Nur die Beschriftung ist im Web an dezenterer Stelle. Auch das auf der Webseite große Bild mit dem Frauenhintern und \"Pack\'s An!\" (im Brief direkt über den Hintern gedruckt) und andere ähnliche sind im Brief/Katalog enthalten. Wie der auf der Webseite angebotene Kalender aussieht, kann man sich ca. vorstellen. Ich bin zwar männlich wie der Großteil der EDV-Experten und Kunden dieser Firma, komme mir aber durch solche primitive, altbackene sexistische Werbung für dumm und reduziert gehalten vor. Einfach ärgerlich.

Videos

Entscheidung der Watchgroup

Mit einem Frauen-Po in sexy Wäsche, die wohl an eine Bauarbeitermontur erinnern soll, wirbt die EDV-Schulungsfirma ppedv für ein Web-Seminar. Das Motto der Werbung lautet dabei „PACKS AN – Bau dir dein Web“. Die Expert_innen der Watchgroup bewerten diesen Werbeauftritt als sexistisch, da hier eine Dienstleistung mit einem halbnackten Frauenkörper beworben wird, ohne dass ein Produktzusammenhang besteht. Die Darstellung einzelner Teile des weiblichen Körpers dient dabei als „Garnierung“ und die Frau wird als verfügbare Ware inszeniert. Dieser Werbung zufolge sind Männer triebgesteuert und lassen sich mit Sex alles verkaufen. Der Slogan vermittelt außerdem das Bild, Frauen wären nur zum „angepackt werden“ da, während hingegen Männer „anpacken“ sollen.

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