Mobile APP für Smartphones

Machen sie mit – Hier geht's zum Beschwerdeformular >>>

Aktuelle Entscheidungen

Alle aktuellen Entscheidungen über Beschwerden auf einen Blick

Beschwerde Nummer 104 vom 21. März 2012

Bilder

Eine lediglich mit Lackhandschuhen und String bekleidete Frau liegt in unterwürfiger Position, um ein RnB-Musikevent zu bewerben.
Eine lediglich mit Lackhandschuhen und String bekleidete Frau liegt in unterwürfiger Position um, ein RnB-Musikevent zu bewerben.
Eine Frau sitzt mit gespreizten Beinen und einem Lautsprecher zwischen diesen, um ein House-Musikevent zu bewerben.
Eine Frau sitzt mit gespreizten Beinen und einem Lautsprecher zwischen diesen, um ein House-Musikevent zu bewerben.

Was wurde beworben?

Zwei Musikevents

Name der Ware oder Dienstleistung:

\"Gangster`s Paradise\", \"Jakki`s Scotch\"

Welche(r) Werbeträger(in)?

Online

LINK:

http://www.scotch-club.at/events

Name des Werbeträgers / der Werbeträgerin:

Homepage des Scotch Club in Wien

Wo wurde beworben? Ort, Adresse

http://www.scotch-club.at/events, http://www.facebook.com/pages/Scotch-Club/56807182097

Wann gesehen/gelesen/gehört? Datum, Uhrzeit

21.3.2012, 2:13

Wer hat beworben? Name des werbendenden Unternehmens

Scotch Club, Wien

Beschreibung

Der Scotch Club in Wien bewirbt zwei Musikevents mit sexualisierten Darstellungen des weiblichen Körpers.

Videos

Entscheidung der Watchgroup

Frauen in extrem sexualisierten, teils (soft-)pornografischen Posen werden als optischer Reiz für die Bewerbung von Musikevents abgebildet. Beide Bildsujets bedienen sich einer eindeutigen Softporno-Ästhetik und instrumentalisieren jeweils einen weiblichen Körper in offen herabwürdigender Form als Blickfang für das jeweilige Musikangebot.
Die Sujetwahl wirft die Frage auf, ob das Zielpublikum dieser Veranstaltung nur Männer sind, die mit dem Klischee, dass man Männern mit Sex alles verkaufen kann, angesprochen werden. Die betrachtende Person nimmt eine voyeuristische Position ein, was andeutet, dass mit diesen Bildern Männer als Clubbesucher angesprochen werden sollen, während Frauen in eine objekthafte verfügbare Position gedrängt werden. Diese Sujets sind hochgradig sexistisch, herabwürdigend und damit abzulehnen.

« zurück