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Beschwerde Nummer 112 vom 19. April 2012

Bilder

Nachtclub Schönbrunn
Maxim

Was wurde beworben?

Nachtclub

Name der Ware oder Dienstleistung:

Nachtclub Schönbrunn

Welche(r) Werbeträger(in)?

Plakat

auf Pkws

LINK:

Name des Werbeträgers / der Werbeträgerin:

Wo wurde beworben? Ort, Adresse

straßenweise Straßen im 5. und 12. Bezirk

Wann gesehen/gelesen/gehört? Datum, Uhrzeit

13.04., 17.04.

Wer hat beworben? Name des werbendenden Unternehmens

Nachtclub Schönbrunn, Maxim

Beschreibung

Din A 4 große Flyer in gelb mit nackten Frauenhinterteilen ohne Köpfe auf jedem Auto.

Videos

Entscheidung der Watchgroup

Das Sujet "Nachtklub Schönbrunn" ist als sexistisch zu bewerten. Bedient werden sexistische Frauen- und Männerkonzepte vor allem durch Stilmittel der Sitz- und Körperhaltung, der Kleidung und der Kameraführung: nackte, sexualisierte Körperteile von Frauen, mit besonderer Betonung auf dem Gesäß, die in knieender Haltung abgebildet sind. Ausgedrückt wird, dass Frauen sexualisierte, unterwürfige Objekte sind. Männern wird unterstellt, dass sie triebgesteuert sind und eine abwertende Perspektive gegenüber Frauen haben.

Der Gegenstand der Werbung ist ein "Striptease-Nachtclub", daher ist eine Verbindung zum "Produkt" Frauenkörper gegeben. Sexistisch wird die Werbung durch die entwürdigende Darstellung der Frauenkörper.

Weiters ist bei der Beurteilung der Unangemessenheit der Bewerbung von Nachtklubs/Striptease/Sexdienstleistungen laut Kriterienkatalog besonders auf Medium, Platzierung, Umfeld und potentielle und unbeabsichtigt erreichte Personen zu achten (z.B. Kontaktmagazin im Gegesatz zum Laufhausplakat im öffentlichen Raum, Schulweg ...). Da die Werbung in Form von großen Flyern (im A4-Format) an der Windschutzscheibe von Autos in ganzen Straßenzügen angebracht war, ist davon auszugehen, dass viele Personen "unbeabsichtigt" erreicht wurden. Das benutzte Medium zur Verbreitung der Werbung ist daher als höchst unangemessen zu beurteilen.

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