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Aktuelle Entscheidungen

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Beschwerde Nummer 248 vom 15. Feber 2013

Bilder

Was wurde beworben?

Unterwäsche

Name der Ware oder Dienstleistung:

Welche(r) Werbeträger(in)?

Plakat

LINK:

Name des Werbeträgers / der Werbeträgerin:

Palmers

Wo wurde beworben? Ort, Adresse

Mariahilferstraße/Kirchengasse

Wann gesehen/gelesen/gehört? Datum, Uhrzeit

15.02.2013

Wer hat beworben? Name des werbendenden Unternehmens

Palmers

Beschreibung

Junge dünne Frau wird einerseits verkindlicht durch Masche am Kopf und (Spiel-)Plastiktelefon und andererseits in sehr aufreizener, roter Unterwäsche mit übersexualisierter Haltung/Mimik/Gestik dargestellt. Ich bin es schon so müde, überall diese sexualisierten, idealisierten Frauenkörper zu sehen.

Videos

Entscheidung der Watchgroup

Das Sujet bewirbt in klassischer Unterwäsche-Aufmachung: die Frau ist lediglich durch Beiwerk bekleidet (Strumpfband und Mascherl am Kopf) und erweckt durch Pose und Aufmachung den Eindruck, verfügbar zu sein. Das Model wird als Kindfrau in sexualisierter Pose inszeniert. Unterwäsche wird nicht als Bekleidung sondern sexueller Stimulans (für Männer) verkauft, die Frau als Trägerin wird zum Produkt. Zusätzlich wird ein stereotypes Körperidealbild für Frauen transportiert: jung, blond, überschlank. Die Frau wird als naiv und übertrieben sexualisiert / verführend dargestellt, was speziell im öffentlichen Raum unzulässig ist. Das Sujet ist aus diesen Gründen sexistisch.

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