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Rom verbietet sexistische Werbung

24. März 2015

Einer APA-Meldung zufolge, verbietet die Stadtverwaltung auf kommunalen Werbeflächen sexistische und frauenfeindliche Außenwerbung. Bürgermeister Ignazio Marino: „Wir werden keine Werbeflächen verkaufen, wenn die Werbung die Gleichwertigkeit der Geschlechter infrage stellt.“
In Rom dürfen zukünftig Frauen nicht mehr als Blickfang sexualisiert dargestellt werden. Auch die Abbildung von Gewalt gegen Frauen wird verboten, denn sexistische, diskriminierende und frauenfeindliche Werbung hat negative Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft.
 

Laura Boldrini, Präsidentin der Abgeordnetenkammer, warnt vor sexistischen Klischees in der Fernsehwerbung: „Bestimmte TV-Spots mit Frauen am Herd und die anderen Familienmitgliedern auf dem Sofa, die als normal betrachtet werden, entsprechen nicht der Realität der heutigen Familien. Wir betrachten Werbespots als normal, die eine öffentlich-rechtliche TV-Anstalt in anderen Ländern nie senden würden, weil sie ein Schema der Familie zeigen, das unwürdig ist, denn in den Familien leistet jeder seinen Teil.“
 

Die Werbewatchgroup Wien begrüßt diese Initative und hofft auf Vorbildwirkung auch in anderen europäischen Städten.