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Schluss mit sexistischer Werbung im öffentlichen Raum

7. Feber 2014

In der Berliner Bezirksverodrnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg wird derzeit ein Antrag, eingebracht von den Parteien B'90/Grüne, SPD, Die Linke und Piraten, diskutiert, der ein Verbot von diskriminierender Werbung im Außenraum vorsieht. Auf bezirkseigenen Flächen soll es verboten werden, Werbung abzubilden, die Menschen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Identität pder sexuellen Orientierung herabwürdigt. Für vermietete Flächen soll ebenfalls vertraglich geregelt werden, dass diese Flächen nicht für sexistische Werbung verwendet werden dürfen.

Der Antrag geht auf die eine erfolgreiche Einwohner*innen-Initiative zurück, das "Amt für Werbefreiheit und Gutes Leben" machte auf die negativen Folgen der omnipräsenten Werbung im öffentlichen Raum aufmerksam.

Wie notwendig eine gesellschaftliche Auseinandersetzung über Sexismus und Frauenfeindlichkeit in der Werbung ist, zeigten auch die Reaktion. Der deutsche Journalist H. Martenstein sieht den Antrag inhaltlich in der geistigen Nähe der Taliban. In ihrer Replik legt Susanne Hellmuth (Bündnis 90/Die Grünen), Vorsitzende des Ausschusses für Frauen, Gleichstellung und Queer der BVV Friedrichshain-Kreuzberg, noch einmal dar was sie unter Werbung diskriminierender Werbung versteht und was nicht.

 

Hier kann der Antrag nachgelesen werden.