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Trondheim reguliert Werbung mit unrealistischen Körperbildern

20. Mai 2016

Die StadträtInnen von Trondheim, Norwegens drittgrößter Stadt, schränkten per Beschluss die Verwendung bearbeiteter Körperdarstellungen in Werbebildern im öffentlichen Raum ein. Die Stadt will damit den Einsatz von Retusche (z.B. Photoshop) zur Bearbeitung von (halb)nackten Männer- als auch Frauenkörpern in der Werbung, die oftmals unrealistische Körperbilder zur Folge hat, regeln. Werbenden wird es in Zukunft nicht mehr gestattet sein, Bilder von weiblichen und/oder männlichen Bikini- und Unterwäschemodels an öffentlichen Plätzen zu zeigen. Der Bürgermeister von Trondheim Ottar Michelsen begrüßt das Verbot, da die Darstellung von manipulierten Bildern unrealistischen Druck und Erwartungen auslöst und negative Körperbilder zur Folge hat. Das Verbot soll darüber hinaus eine Diskussion über Körpernormen anregen. AktivistInnen begrüßen diese Maßnahmen und hoffen, dass weitere Städte bzw. Länder dem Beispiel Trondheims folgen und strengere Regelungen für die Werbewirtschaft aufstellen.

 

http://www.independent.co.uk/news/world/europe/norway-trondheim-ban-adverts-semi-naked-models-negative-body-image-a7026421.html